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Bunte Seite: Unerwartetes Lob – GKV-Spitzenverband würdigt Beratungsleistung der Apotheken vor Ort

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Im Rahmen der geplanten Gesetzesänderung zur grundsätzlichen Verpflichtung von Dosierungsangaben auf Rezepten und Umverpackungen loben Krankenkassen die Beratungsleistung von niedergelassenen Apotheken.
„Für die Verschreibung von Humanarzneimitteln wird eine grundsätzliche Verpflichtung zur Angabe der Dosierung auf dem Rezept eingeführt“. Bereits Anfang Juni hatte das Bundesgesundheitsministerium mit der 18. Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibung diesen Passus vorab veröffentlicht, dessen Inhalte auch Auswirkungen auf die anschließende Medikamentenabgabe in Apotheken haben wird. Als Teil der Beratung sollen Apotheker demnach künftig die Dosierhinweise des Arztes auf die entsprechende Leerfelder der Umverpackungen übertragen. Außerdem sollen Medikamente, die in der Apotheke selbst hergestellt werden, mit Verschreibungshinweisen versehen werden, die genaue Auskunft über die Zusammensetzung nach Art und Menge oder die Bezeichnung des Fertigarzneimittels, von dem eine Teilmenge abgegeben werden soll, enthalten, sowie eine Gebrauchsanweisung beigelegt werden.

Unmittelbar vor der geplanten Einführung von Dosierungsangaben auf jedem Rezept hat nun der GKV Spitzenverband im Rahmen einer Stellungnahme, ein wenig überraschend, die hohe Relevanz der Beratung in der Apotheke gelobt. Eine erhöhte Transparenz für die Patienten darüber, wie und in welcher Menge ein Medikament eingenommen werden solle, sei demnach ein „sinnvoller und unbedingt notwendiger Teil der Beratung der Apotheke“. Auch wenn der behandelnde Arzt bereits über Art und Weise der Medikamenteneinnahme aufgeklärt habe, seien in diesem Falle Redundanzen im Sinne einer Wiederholung bereits gegebener Informationen durch die Apotheker absolut erwünscht. „Mitunter können Patienten sich nicht an alle Inhalte der durch den Arzt erfolgten Beratung zu Erkrankung und deren Behandlung korrekt und vollständig erinnern.“ Mit seinem Lob stärkt der GKV Spitzenverband den niedergelassenen Apotheken im fortdauernden Kampf um ein Rx-Versandverbot so den Rücken. Denn durch die Kombination aus Beratungsleistung und der händischen Übertragung der Dosieranweisung auf die Arzneimittelumverpackung erfährt die Apotheke vor Ort als zentrale Anlaufstelle und integraler Bestandteil einer künftig noch verantwortungsvolleren Medikamentenabgabe zusätzliche Bedeutung.

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Monika Karos, Pressekontakt PHARMATECHNIK Tel.: +49 8151 4442-562 Fax: +49 8151 4442-7800 Mail: m.karos@pharmatechnik.de

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