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PHARMATECHNIK
XT FAQ

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Was muss ich tun, um in XT DSGVO-konform zu arbeiten?

 

  • Die Prozesse und Dokumente außerhalb der Warenwirtschaft DSGVO-konform gestalten

  • In XT die Systemeinstellungen rechtskonform einstellen; die konkreten Werte muss der Verantwortliche, ggf. in Zusammenarbeit mit (s)einem Rechtsvertreter und Berufsorganisationen festlegen

  • In XT Daten sauber pflegen - dies erleichtert die Zuordnung zu spezifischen Personen und damit ein korrektes Umgehen mit Kundenanfragen im Bereich des Datenschutzes

Müssen Heimbewohner eine extra Einwilligungserklärung unterschreiben?

 Nach der neuen DSGVO benötigt die Apotheke von allen Betroffenen eine Einwilligungserklärung. Diese Einwilligung muss auch alle Stellen auflisten, an denen die Daten der betroffenen Person gespeichert, genutzt und verarbeitet werden (Partnerapotheken). Es geht also nicht darum, einen Kontaktaustausch für Heimbewohner auszuschließen, sondern darum sicherzustellen, dass dort, wo das aus Datenschutzgründen gefordert ist, auch eine informierte und vollständige Einwilligung vorliegt. Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben obliegt dabei ausschließlich der Apotheke als Verantwortlichem. So muss sich die Apotheke auch um eine datenschutzkonforme Vertragsgestaltung mit dem Heim kümmern, in der alle datenschutzrechtlichen Aspekte berücksichtigt sind.

 

Was kann ein Apothekenkunde laut DSGVO von der Apotheke fordern?

  • Eine Aufstellung aller Daten, die die Apotheke von ihm gespeichert hat, gemäß Artikel 15 der DSGVO.
  • Das Sperren von Daten zur „Einschränkung der Verarbeitung“ gemäß Artikel 18 der DSGVO.

     

  • Die Löschung seiner Daten gemäß dem „Recht auf Vergessenwerden“ in Artikel 17 der DSGVO

    • Wenn der Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr gegeben ist – z.B. Kunde ist weggezogen und hatte schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zur Apotheke.

Hierfür werden wir Ihnen mit dem IXOS Update Version 2018.7 und der XT Version 76.0.75 entsprechende Softwareerweiterungen zu Verfügung stellen.

Was sind laut DSGVO legitime Gründe für die Speicherung personenbezogener Daten in der Apotheke?

Neben anderen, die für Apotheken i.d.R. nicht relevant sind, führt die DSGVO im Artikel 6 folgende Gründe auf:

 

  • Die Einwilligung des Betroffenen

 

    • Dafür muss die Apotheke nachweisen können, dass der Betroffene eine Einwilligung zur Datenspeicherung erteilt hat.

 

  • Die Erfüllung gesetzlicher Aufgaben

 

    • Dazu gehört etwa die Aufbewahrung aufgrund steuerlicher Aufbewahrungsfristen, bei BtM-Dokumentation usw.

 

  • Die Wahrung berechtigter Interessen des Apothekers

 

    • Z.B. Steuerprüfung, Retax-Recherche

    • Diese Interessen sind gegenüber den Interessen des Betroffenen abzuwägen, d.h. das Interesse des Apothekers muss höher sein als jenes des Betroffenen daran, dass die Daten nicht gespeichert werden.

 

 

 

 

 

 

 

Was sind personenbezogene Daten?

 

Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt mittels Zuordnung einer Kennung wie einem Namen zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

Praktisch sind das „alle mit einer Person auf irgendeine Weise verknüpften Daten“; dabei können jedoch Daten, die Geschäftsgeheimnisse oder Geschäftsinterna darstellen, ignoriert werden. Geschäftsgeheimnisse sind etwa i.d.R. alle mit Einkaufsvorgängen verbundenen Daten oder auch Informationen dazu, welche Mitarbeiter Daten verarbeitet haben.

 

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