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100 Millionen mehr für Apotheker?

Apotheker können auf eine Honorarerhöhung von insgesamt 100 Millionen Euro hoffen. Jetzt anmelden

Beschreibung

So zumindest ist es im Referentenentwurf zum Pharmadialog-Gesetz vorgesehen, das Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor einigen Tagen dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgelegt hat. Für Standardrezepturen sollen Apotheker künftig einen Fixzuschlag von 8,35 Euro von den Krankenkassen erhalten. Dies entspricht dem Zuschlag für Fertigarzneimittel. Zusätzlich sollen die Arbeitspreise um je einen Euro angehoben werden. Die Erhöhung allein der Rezepturvergütung beliefe sich so auf 70 Millionen Euro, dies beinhaltet allerdings die Mehrwertsteuer auf Kassenseite. Und: Auch der Kassenabschlag von 1,77 Euro wird dann auf Rezepturen fällig.

Auch an BtM-Rezepten sollen Apotheker – laut Referentenentwurf – in Zukunft mehr verdienen. Hier ist wegen aufwändiger Dokumentationen eine Honoraranhebung um 26 Cent auf 2,91 Euro vorgesehen. Gesamtsumme: Noch einmal 30 Millionen Euro. Positiv für die ABDA auch, dass das BMG keinen Honorardeckel für hochpreisige Medikamente vorsieht. Dies wurde zuletzt von Gesundheitspolitikern der Koalition vermehrt gefordert.

So weit, so gut. Dennoch ist es nach wie vor offen, wann und in welchem Umfang es tatsächlich zu der Honorarerhöhung kommen wird. Denn in Fragen der Apothekervergütung hat nicht das BMG, sondern das Bundeswirtschaftsministerium und damit Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) das Sagen. Die Entscheidung jedenfalls will Gabriel nicht aus der Hand geben. Er verweist auf sein Ressort „als federführendes Ministerium für die Arzneimittelpreis-Verordnung“.  Und erinnert an das Forschungsprojekt „Apothekenhonorar“, das im Auftrag des BMWi die Erforderlichkeit und das Ausmaß von Honoraranpassungen bei Apotheken und Großhandel prüfen soll. „Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden voraussichtlich im Herbst 2017 vorliegen“, so das BMWi.

Der Hinweis auf die Notwendigkeit der Prüfung zeigt eine gewisse Skepsis des BMWi. Vermutlich hätte man es lieber gesehen, wenn eine AMPreisV-Anpassung frühestens nach Abschluss des Forschungsprojektes und auch nur im Rahmen seiner Ergebnisse erfolgt wäre.

Das BMWi wolle den Gesetzentwurf jetzt umfassend prüfen und seine Stellungnahme in der Ressortabstimmung abgeben, hieß es. Die Apothekervergütung wird also ebenso wie andere strittige Punkte des vorgelegten Entwurfs zum „Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV“ (Pharmadialog-Gesetz) noch für umfassende Diskussionen sorgen.

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