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Bunte Seite Oktober 2018: Problemfall „seltene Krankheit“: Apotheker unterstützen Betroffene mit der Herstellung individueller Rezepturen

Beschreibung

Als „selten“ werden solche Krankheiten definiert, von denen durchschnittlich weniger als einer von zweitausend Menschen betroffen sind. Rund 7.000 von 30.000 weltweit bekannten Krankheiten werden in diesem Sinn als „selten“ eingestuft, vier Fünftel davon sind genetischen Ursprungs. In der Summe treten diese Krankheiten allerdings alles andere als selten auf. Allein in Deutschland sind vier Millionen Menschen davon betroffen. Deren besondere Erkrankung ist häufig mit einer frustrierenden Leidensgeschichte verbunden. So vergehen allein bis sie zu dem Zeitpunkt, wo sie eine zutreffende Diagnose erhalten, oft Jahre oder Jahrzehnte.

Apotheken, gerade in strukturschwachen Regionen, können unter diesen schwierigen Bedingungen ein ungemein wichtiger und wertvoller Partner für die Betroffenen sein. Dies gilt vor allem dann, wenn sie sich regelmäßig mit Patientenverbänden und Selbsthilfeorganisationen austauschen, die sich für die Bedürfnisse dieser Patienten einsetzen und so aktuelle Information an sie weiterreichen können. Dies geschieht bereits in vielen Fällen, etwa wenn Broschüren und Flyer zu diesem Thema ausgelegt sind.

Doch noch ein weiteres Charakteristikum vieler seltener Krankheiten macht den Leidenden zu schaffen. Überproportional häufig sind dies erbliche Stoffwechselstörungen und Immundefekte sowie neurologische Erkrankungen, von denen sich nur ein sehr geringer Anteil überhaupt pharmakologisch behandeln lässt. Und selbst dann gibt es aufgrund der geringen Nachfrage ein Problem mit dem Angebot: Für die pharmazeutische Industrie ist es in der Regel kaum lohnenswert, in die Entwicklung solcher Medikamente zu investieren.

Allein die Apotheken sind in solchen Fällen noch in der Lage, die Versorgung der Patienten mit individuell auf ihre Problemfälle zugeschnittenen Rezepturen sicherzustellen. Der damit verbundene Arbeitsaufwand ist vergleichsweise hoch. Nicht selten sind hier besondere Kombinationen der entsprechenden Ausgangsstoffen gefragt.

Hinzu kommt, dass dabei – gerade, wenn es sich um besondere Patientengruppen wie Säuglinge oder Kleinkinder handelt – unterschiedliche Dosierungen und Darreichungsformen berücksichtigt werden müssen. Denn nur so können Wirksamkeiten sichergestellt und mögliche Komplikationen vermieden werden. Auch kommt es vor, dass die eingesetzten Ausgangsstoffe noch auf ihre Identität hin überprüft werden müssen. Auch die sich daran anschließenden Dokumentationen sind in der Regel aufwändiger.   

Lohn der besonderen Rolle, die Apotheker in solchen, schwierigeren Fällen einnehmen, ist das Bewusstsein, den Betroffenen mit ihrem Einsatz in besonderer Weise helfen zu können, um deren oft chronische Leiden zu mindern. Über die Zusammenarbeit mit medizinischen Kompetenzzentren oder Betroffenenverbänden können überdies eigene Kompetenzen für bestimmte Anwendungsfelder aufgebaut werden und dadurch bestehende Patientenbindung verstärkt und neue geschaffen werden.

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