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Versandapotheken kämpfen mit Kommunikationsproblemen

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Trotz Internetboom ist den meisten Kunden die Apotheke vor Ort immer noch die Liebste.

Erst an zweiter Stelle rangieren Bestellungen bei Versandapotheken. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die eigens im Auftrag des Bundesverbands deutscher Versandapotheken (BVDVA) durchgeführt wurde. Von 1.011 Befragten bevorzugen immerhin 85 Prozent die Präsenzapotheke, nur 42 Prozent ordern überhaupt über das Internet.

Befragt nach den Gründen, warum sie eher in die Apotheke um die Ecke gehen, als bequem vom Sofa aus online zu bestellen, gab über die Hälfte der Kunden an, die Produkte sofort zu benötigen. Einem Viertel war die Beratungsqualität in Onlineapotheken nicht ausreichend, ein knappes Fünftel nannte Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Und: 28 Prozent der Befragten gaben an, es sei ihnen zu kompliziert, bei verschreibungspflichtigen Medikamenten das – papierne – Rezept für eine Online-Bestellung einzureichen. Kein Wunder also, dass Vertreter der Versandapotheken hier Handlungsbedarf sehen.

Ein Großteil des Umsatzes der Versandapotheken erfolgt im OTC-Geschäft, der Handel mit Rx-Medikamenten hinkt hinterher. Schon seit geraumer Zeit fordert der Apothekenversand deshalb die Einführung von E-Rezepten, auch im Hinblick auf Gepflogenheiten in Nachbarländern. Sicherlich würde diese Neuerung vielen Kunden den Einkauf bei Versandapotheken erleichtern. Denn schon in der Arztpraxis wäre es so möglich, ein Medikament digital zu bestellen. Die Hoffnung der Versender: Der Rx-Markt könnte sich zu ihren Gunsten verschieben.

Doch abgesehen davon, dass die Bundesregierung der Einführung von E-Rezepten derzeit keine Priorität einräumt, offenbart sich an dieser Stelle auch ein Kommunikationsproblem der Versandapotheken.

Denn die im Mai vom Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführte Umfrage zeigt auch: 63 Prozent der Bevölkerung haben noch nie etwas von E-Rezepten gehört. Und selbst der BVDVA war von der Tatsache überrascht, dass 71 Prozent der Deutschen nicht wissen oder unsicher sind, ob das elektronische Rezept bereits eingeführt wurde. „Hier erkennen wir sowohl für unsere Branche, aber auch insgesamt für Digitalisierungsthemen einen enormen Aufklärungsbedarf“, so der BVDVA-Vorsitzende Christian Buse, selbst Inhaber der Online-Apotheke „MyCare“.

Doch ob mehr Aufklärung die Beliebtheit des elektronischen Rezepts tatsächlich steigern würde, ist fraglich. Nachdem den Teilnehmern der Umfrage das E-Rezept näher erläutert wurde, gaben nur 38 Prozent an, diese Option sei für sie wichtig. 53 Prozent sagten, die digitale Rezeptübermittlung sei weniger oder gar nicht relevant. Und – nach den Vorteilen von E-Rezepten befragt, gab über die Hälfte der Teilnehmer lediglich an, es ließe sich dadurch Papier sparen.

 

 

 

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