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„Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ – Bundesgesundheitsminister Gröhe lädt ein

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Beschreibung

So fühlt sich mehr als die Hälfte der Deutschen von der Informationsflut zu Gesundheitsthemen überfordert und kann nicht mehr entscheiden, was für sie selbst wirklich wichtig ist. 

Nach einer repräsentativen Studie der Universität Bielefeld weisen rund 44 Prozent der Deutschen eine eingeschränkte und weitere zehn Prozent sogar eine unzureichende Gesundheitskompetenz auf. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt und hinter vergleichbaren Ländern wie Dänemark und den Niederlanden.

Diesem Missstand wollen die Universität Bielefeld, die Hertie School of Governance und der AOK-Bundesverband nun mit einem „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ entgegenwirken. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Im Rahmen des Forschungsprojekts, das von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt wird, sollen bis Anfang 2019 vielfältige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, um das Gesundheitswissen der Deutschen zu verbessern. Denn nur wer in der Lage ist, einen Beipackzettel  zu verstehen, weiß, worauf es bei einem Therapieplan ankommt und nur wer einschätzen kann, welche Rolle Ernährung und Bewegung spielen, kann seine Gesundheit bzw. Genesung kompetent unterstützen – so die Überzeugung. 

Der Maßnahmenkatalog soll von einem zehnköpfigen Gremium „anerkannter Experten“ aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens erarbeitet werden. Bisher nicht eingeplant ist dabei die Teilnahme der Apotheker. Allerdings kann sich das vielleicht noch ändern. „Das ist eine gute Anregung, ein wichtiger Hinweis“, sagte Professor Dr. Doris Schaeffer, Leiterin der Studie, auf Nachfrage. Und: Sie wolle die Idee weiterverfolgen.

Bereits eingeladen sind ABDA-Vertreter aber wohl zu einem Strategietreffen, das auf Initiative von Gröhe schon im Juni im Gesundheitsministerium stattfinden wird. Auch hier heißt das Thema Gesundheitswissen. Auf die Frage nach der Rolle der Pharmazeuten, verwies Gröhe mit der Antwort: „Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“, auf die Bedeutung der Branche.

Gröhe sieht das Hauptanliegen darin, in einer Zeit des schnellen Internetzugangs in den Informationsdschungel zum Thema Gesundheit eine Verständnisschneise zu schlagen. Nötig seien unabhängige, wissenschaftlich belegte und leicht verständliche Gesundheitsinformationen, sagte er bei der Vorstellung der Studie. Besondere Bedeutung komme dabei dem Arzt-Patienten-Gespräch zu, aber gefragt sei die gemeinsame Kraftanstrengung aller Verantwortlichen im Gesundheitswesen.

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