PHARMATECHNIK

XT FAQ

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Was bedeutet das Blitz-Icon oben rechts in IXOS?

Wird Ihnen oben rechts in der IXOS Menüleiste ein Blitz-Icon angezeigt, bedeutet dies, dass ein Problem mit der TI vorliegt und ggf. ein Eingreifen Ihrerseits notwendig ist.

Mit Klick auf das Icon gelangen Sie in das E-Health-Modul und erhalten dort sofort weitere Informationen zu Problem und Lösung in einem farbigen Kasten.

Um Sie bei der schnellen Lösung der meisten möglichen Probleme zu unterstützen, haben wir Ihnen einige kurze Videos erstellt, in denen gezeigt wird, was im jeweiligen Fall zu tun ist. Starten Sie das jeweilige Video im E-Health-Modul oben direkt per Klick auf den Play-Button. Sie können auch den dort angezeigten QR-Code nutzen, um das Video mit einem mobilen Gerät zu öffnen.

Warum rauscht mein Kartenterminal?

Laut gematik-Vorgabe muss in unregelmäßigen Abständen die Verifizierung Ihrer SMC-B erfolgen und die PIN am Kartenterminal abgefragt werden. Um Ihnen eine solche erneute PIN-Abfrage mitzuteilen, rauscht das Kartenterminal und zeigt Ihnen damit an, dass Handlungsbedarf besteht.

Diese PIN wurde bei der Installation festgelegt und in der TI-Mappe übergeben. Sie liegt NICHT – wie zum Teil irrtümlich angenommen – bei PHARMATECHNIK vor, sondern gehört in die Hände der Apotheke und befindet sich daher in Ihren TI-Unterlagen.

Bitte legen Sie die PIN in Reichweite bereit, damit Sie diese bei Bedarf immer zu Hand haben.

Was passiert, wenn ich meine SMC-B nicht zeitnah verifiziere?

Verifizieren Sie Ihre SMC-B Karte nicht, so werden künftig die Fachdienste der Telematikinfrastruktur nicht erreichbar sein.

Wo finde ich meine Telematik-ID?

Im Zuge neuer Anwendungen im Rahmen der Telematikinfrastruktur kann es vorkommen, dass Sie die Telematik-ID Ihrer Apotheke in Drittsoftware oder auf Webportalen angeben müssen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie über die SMC-B verfügen und Ihre Apotheke an die Telematikinfrastruktur angebunden ist.

Wir möchten Sie daher an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, wo Sie diese Nummer finden können.

1. IXOS

Die Telematik-ID wird, sofern möglich, von IXOS ausgelesen und im E-Health-Modul angezeigt.

Öffnen Sie das Modul E-Health im Menü Beratung. Auf der Seite Konfiguration werden verschiedene Daten zum Konnektor angezeigt, darunter auch die Telematik-ID.

2. Schreiben von D-Trust oder medisign

Jede Apotheke hat nach Zuteilung der SMC-B einen Brief erhalten, in dem die Telematik-ID aufgeführt ist. Der Brief hat folgenden (oder ähnlichen) Wortlaut:

Sehr geehrte/r Max Mustermann,

zur Information und für Ihre Unterlagen erhalten Sie nun die Telematik-ID für Ihre SMC-B Karte mit der ICCSN 998877665544332211: Telematik-ID : 0-00.0.0000000000.00.000

Bitte beachten Sie, dass zukünftig die Telematik-ID jeder SMC-B Ihren Betriebsstätten jeweils eine eigene, eindeutige elektronische Identität in der Telematikinfrastruktur (TI) zuweist. Diese identifiziert und qualifiziert Sie als Leistungserbringerinstitution im Apothekensektor gegenüber der TI. Diese eindeutige Telematik-ID ist in den Zertifikaten Ihrer SMC-B enthalten.

Gibt es eine Frist für die Freischaltung der SMC-B oder des eHBA nach Erhalt der Karte?

Die Freischaltung der Karte bzw. der darauf enthaltenen Zertifikate, muss innerhalb von 14 Tagen ab Auslieferung der Karte erfolgen. Sollte die Freischaltung nicht innerhalb dieser Frist erfolgen, erhalten Sie eine automatische Erinnerung von der Bundesdruckerei. Anschließend haben Sie erneut 14 Tage Zeit, um die Karte freizuschalten. Sollte auch innerhalb dieser Frist keine Freischaltung der Zertifikate erfolgen, ist der Vertrauensdiensteanbieter verpflichtet, diese endgültig und unwiderruflich zu sperren. Damit verliert die SMC-B ihre Gültigkeit.
Die Freischaltung der SMC-B erfolgt im Online-Antragsportal der Bundesdruckerei mittels SMS-TAN-Verfahren oder Servicepasswort. Beachten Sie bitte, dass der PIN-Brief zum Zeitpunkt der Freischaltung bereits vorliegen muss.

Die SMC-B muss vor der Installation der TI in der Apotheke freigeschaltet sein. 

Wann soll ich den TI-Ready-Check durchführen?

Spätestens nach der Bestellung Ihres PHARMATECHNIK TI-Paket sollten Sie den PHARMATECHNIK TI-Ready-Check durchführen.

Diesen können Sie unter www.pharmatechnik.de/ti durchführen. Um den PHARMATECHNIK TI-Ready-Check durchführen zu können brauchen Sie Ihre PHARMATECHNIK Kundennummer und Ihre IDF Nummer.

Ist es richtig, dass nur die erste SMC-B Karte bzw. ein eHBA finanziert wird?

Die SMC-B Karte wird einmal pro IK-Nummer finanziert und der eHBA einmal pro Apothekeninhaber.

Bei OHG oder GbR auf Nachweis auch für jeden Inhaber einmal.

Gibt es bei der SMC-B, dem eHBA oder generell der TI Verfallsdaten?

Ja, alle Zertifikate in der TI laufen ab Herstellung 5 Jahre, danach muss ein Austausch erfolgen.

Sehe ich als Apotheke über die eGK welche Apotheke was wann abgegeben hat bzw. was welcher Arzt verordnet hat?

Nein, Sie sehen im eMP (elektronischer Medikationsplan) nur die Medikamente, die verordnet wurden.

Muss die Apotheke über das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) die Versicherungsdaten auf der Karte (eGK) aktualisieren oder macht das der Arzt?

Das macht der Arzt, Sie erhalten immer die aktuellsten Informationen, wenn Sie die eGK einlesen.

Wie sieht das Ausfallszenario bei Konnektor-Defekt/-Ausfall aus?

PHARMATECHNIK hat ausreichend Ersatz-Konnektoren in den Geschäftsstellen und 250 nach Gematik-Vorgaben zertifizierten Mitarbeiter, somit ist ein umgehender Tausch eine eines Konnektors immer gewährleistet.

Gib es Informationen über den Ausstattungsgrad der GKV-Versicherten mit der PIN für die eGK?

Nach unserem Kenntnisstand sind die 3,1 Millionen in der Testregion Westphalen-Lippe ausgestattet, für die restlichen 66,9 Millionen Versicherten fängt der Versand der PIN jetzt an.

Was für einen Internetanschluss benötigt die Apotheke für die TI? Was passiert wen man kein schnelles Internet in der Apotheke hat?

Ihr Internet-Zugang sollte im Download mindestens eine Geschwindigkeit von 6 Mbps/s (DSL 6000) haben. Diese können Sie unter www.speedtest.net/de prüfen.

Bereits heute gibt es in der Apotheke eine ganze Reihe von kritischen Anwendungen die über einen stabilen und schnellen Internetanschluss angebunden und angewiesen sind. z. Bsp. muss bei der Abgabe von Arzneimitteln online im Rahmen der EU-Fälschungsrichtlinie eine Abfrage bei securPharm stattfindet. Aber auch notwendige Verfügbarkeitsabfragen im Rahmen von Rabattverträgen, müssen online bei Großhändlern stattfinden. Wir gehen deshalb davon aus, dass bereits heute auch die notwendige Internetverfügbarkeit für den Anschluss an die TI gewährleistet ist.

Wie bestelle ich den eHBA (elektronischer Heilberufsausweis)?

Die Bestellung erfolgt in zwei Schritten.

  1. Über die jeweilig zuständige Kammer beantragt der Apotheker seine Bezugsberechtigung sowohl für die Institutionskarte (SMC-B) als auch für den Heilberufsausweis (HBA)
  2. Die eigentliche Bestellung erfolgt dann über zugelassene Kartenanbieter (z.B. die Bundesdruckerei) unter Verwendung des Berechtigungsnachweises Ihrer Kammer.

Die Bestellung läuft nicht direkt über die Apothekensoftwarehäuser, diese unterstützen aber bei diesem Prozess.

Unter www.pharmatechnik.de/smcb können Sie neben der SMC-B Karte auch den eHBA bestellen.

Für die Installation der TI in Ihrer Apotheke ist die SMC-B Karte zwingend notwendig. Der eHBA muss nicht am Tag der TI-Installation vorliegen.

Müssen sich die Apothekensoftwarehäuser von der Gematik zertifizieren lassen?

Ja, PHARMATECHNIK hat bereits von der Gematik eine so genannte Konformitätserklärung erhalten.

Ab wann und wie kann ich die TI-Förderung beantragen?

Nachdem nun der erste eHealth Konnektor durch die gematik die Zulassung erhalten hat, hat der Nacht- und Notdienstfonds des DAV e.V. (NNF) den portalgestützten TI-Antrag zur Beantragung der Erstattungspauschalen freigeschaltet.

  • Anträge können zurzeit nur für Nutzer des zugelassenen Konnektors gestellt werden. PHARMATECHNIK installiert ausschließlich zugelassene Konnektoren.
  • Anträge können erst nach erfolgter technischer Inbetriebnahme der TI-Komponenten bzw. nach Update von bereits installierten Komponenten auf die eHealth-Funktionalitäten in der Apotheke erfolgen. 
    Aufgrund des Zulassungsdatums der gematik für den ersten Konnektor ist das früheste Inbetriebnahme-Datum der 20.07.2020.
  • Für die Antragstellung ist es zunächst notwendig, dass sich der Apothekeninhaber für die jeweilige Apotheke im NNF-Apothekenportal – sofern noch nicht geschehen - registriert. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter https://portal.dav-notdienstfonds.de/portal/ 

Weitere Informationen zum Antragsverfahren erhalten Sie unter
https://www.dav-notdienstfonds.de/ti-themen/uebersicht/ 

Bei Fragen zur Antragsstellung wenden Sie sich bitte an den Nacht- und Notdienstfonds des DAV e.V.

Was bedeutet QVDA im Zusammenhang mit der Telematikinfrastruktur?

Beim QVDA handelt es sich um einen qualifizierten Vertrauensanbieter. Dieser ist für die Herstellung der SMC-B und des HBA zuständig und wird im ersten Schritt des Beantragungsprozesses dieser Karten von Ihnen als Antragsteller ausgewählt.

Alle Informationen zur SMC-B und HBA können Sie unter www.pharmatechnik.de/smcb nachlesen und auch dort über einen Link bestellen.

Gibt es heute schon zertifizierte eHealth Konnektoren auf dem Markt?

Ja, am 24.07.2020 wurde der erste eHealth Konnektor von der Gematik zugelassen. Am gleichen Tag hat PHARMATECHNIK den ersten eHealth Konnektor in der Apotheke am Borkener Klinikum installiert. Mit der ersten Installation hat der sofortige Rollout der TI bundesweit bei PHARMATECHNIK Kunden begonnen.

Ab dem 30.09.2020 ist die Anbindung an die TI für Apotheken verpflichtend und die Voraussetzung, damit digitale Angebote wie das eRezept, die elektronische Patientenakte und der elektronische Medikationsplan verwirklicht werden können.

Haben Sie das PHARMATECHNIK TI-Paket noch nicht bestellt, so können Sie dieses unter www.pharmatechnik.de/ti tun. Nutzen Sie unseren SMART-Service und wir erledigen die TI-Bestellung für Sie.

Wie ist der Zeitplan für die Anbindung der Apotheke an die Telematikinfrastruktur?

Am 10.7.2019, hat das Bundeskabinett dem Referentenentwurf zum „Digitale Versorgung-Gesetz“ (DVG) von Gesundheitsminister Spahn zugestimmt. Für Apotheken bedeutet das, dass sie sich bis zum 30. September 2020 an die TI anbinden müssen.

Der bundesweite Rollout der Telematikinfrastruktur bei unseren PHARMATECHNIK Kunden ist am 24.07.2020 gestartet.  

Bestellen Sie frühzeitig Ihr PHARMATECHNIK TI-Paket, um sich einen Liefertermin zu sichern. Nutzen Sie unseren SMART-Service und wir erledigen die TI-Bestellung für Sie.

PHARMATECHNIK ist TI-ready und hat Erfahrung im Bereich der TI durch mehr als 1200 Installationen in Arzt – und Zahnarztpraxen.

Gibt es für Apotheken auch mobile Kartenterminals für das Einlesen der eGK?

Nein, aktuell gibt es keine mobilen Kartenterminals für die Apotheken. Derzeit gibt es kein mobiles Kartenterminal, welches für die Fachanwendungen elektronischer Medikationsplan (eMP) und Notfalldatenmanagement (NFDM) von der Gematik zertifiziert wurden. Somit entsprechen die mobilen Kartenterminals derzeit nicht den gesetzlichen Vorgaben.

 Aktuell gibt es auch keine Refinanzierung für mobile Kartenterminals.

Die Pin Eingabe zum Einsehen der Daten erfolgt durch den Versicherten oder ist er durch die Apotheke einzugeben? Wo wird der PIN eingegeben?

Die PIN Eingabe erfolgt durch den Versicherten. Der PIN wird im eHealth Kartenterminal eingegeben.

Ist der eMP (elektronische Medikationsplan) nur an den Kassenplätzen abänderbar, da parallel die eGK stecken muss?

Grundsätzlich kann der eMP nur an Arbeitsplätzen bearbeitet werden an dem ein eHealth Kartenterminal angeschlossen ist. Die eGK muss hierfür im Kartenterminal gesteckt sein und der Versicherte muss seine PIN eingeben.

Wie ist es bei Heimbelieferung oder wenn der Kunde nicht persönlich anwesend ist? Gibt es Vollmachten für Angehörige o.Ä.?

Es gibt eine so genannte Vertreter-PIN, die der Versicherte vergeben kann, somit kann ein Angehöriger oder ein benannter Vertreter damit die Daten auf der eGK für die Apotheke freigeben.

Ebenso kann die PIN für den Zugriff auf den eMP (elektronischen Medikationsplan) auch durch den Versicherten deaktiviert werden.

Muss nach Einführung des eRezepts zur Einlösung eines Rezeptes die eGK an der Kasse gesteckt werden?

Nein, nach jetzigem Kenntnisstand muss die eGK nicht gesteckt werden.

Warum soll ich als PHARMATECHNIK Kunde das TI-Paket bei PHARMATECHNIK bestellen?

PHARMATECHNIK bietet Ihnen mit dem PHARMATECHNIK Starterset Telematikinfrastruktur, dem PHARMATECHNIK TI-Betriebspaket Plus sowie dem PHARMATECHNIK TI- und EGK Softwarepaket alle notwendigen Soft- und Hardwarekomponenten sowie Dienstleistungen kompetent und zuverlässig aus einer Hand.

PHARMATECHNIK garantiert die Lieferung und Installation zugelassener und damit refinanzierbarer Komponenten (sogenannter eHealth Konnektor mit ausreichend langfristig gültigem Schlüsselmaterial von mind. 4 Jahren). 

Nur bei Bestellung des PHARMATECHNIK TI-Pakets bei uns, können wir Ihnen eine betriebsfähige Integration in IXOS oder XT, sowie einen optimalen Support im laufenden Betrieb garantieren.

Spätestens mit der Einführung des eRezepts ist eine funktionierende TI-Infrastruktur existenziell für Ihre Apotheke.  

PHARMATECHNIK ist mit 250 eigenen, nach Gematik Vorgaben zertifizierten Mitarbeitern für die TI zugelassener Dienstleister vor Ort (DVO) und hat bereits Erfahrung aus über 1.200 erfolgreichen TI Installationen im Arzt-Umfeld. 

Wir empfehlen ausdrücklich eine frühzeitige Bestellung bei <link www.pharmatechnik.de/ti>www.pharmatechnik.de/ti</link&gt; um sich einen Liefertermin zu sichern. 

Für die Installation, die Integration oder den Support von TI-Komponenten anderer Anbieter, auch ausdrücklich sogenannten Rechenzentrums- oder Cloudlösung, kann und wird PHARMATECHNIK keine Verantwortung übernehmen.

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Apotheke die SMC-B?

Die SMC-B ist die Apotheke- oder Institutionskarte, auch Apothekenausweis genannt. Um eine Verbindung zwischen Apotheke und der TI herzustellen, wird eine Apotheken- bzw. Institutionskarte, also die SMC-B, benötigt. Diese befindet sich in einem Slot des Kartenlesegerätes. Sie dient der Authentisierung der Apotheke gegenüber den Diensten der TI. Eine abschließende Inbetriebnahme der TI-Komponenten in der Apotheke ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich.

Die SMC-B Karte ist bereits bestellbar. Unter www.pharmatechnik.de/smc-b/ können Sie die SMC-B Karte bestellen. 

Wer muss den HBA wann in das Kartenterminal stecken oder verbleibt der im Steckplatz?

Da im ersten Schritt nur die Apothekenleiter*innen einen HBA benötigen, wird der HBA im Steckplatz verbleiben.

Wer benötigt den HBA (Heilberufsausweis)?

Den Heilberufsausweis werden im ersten Schritt nur die Apothekenleiter*innen benötigen.

Bei der Bestellung der SMC-B Karte muss eine Vorgangsnummer angegeben werden, um welche Nummer handelt es sich und von wem bekomme ich diese?

Die Vorgangsnummer ist eine Nummer, die von der zuständigen Apothekerkammer vergeben wird. Bei Fragen zur Vorgangsnummer wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kammer. 

Ich betreibe neben meiner öffentlichen Apotheke auch einen Großhandel, Versandhandel, Klinikversorgung oder eine Sanitätshaus, müssen diese auch mit der TI ausgestattet werden?

Derzeit gibt es die TI nur für öffentliche Apotheke. Ein Großhandel, Versandhandel, Klinikversorgung oder ein Sanitätshaus braucht derzeit keine TI, da es auch bei der Einführung der TI nur Fachanwendungen für öffentliche Apotheken geben wird. Mit der Einführung des eRezepts wird sich das nochmal ändern, allerdings gibt es hierfür noch keinen konkreten Einführungstermin. Derzeit gilt die Förderung, welche zwischen dem Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband ausgehandelt wurde, nur für inländische öffentliche Apotheken.

Muss ich für jede Filiale ein eigenes TI Paket bestellen?

Ja, pro Betriebsstätte muss ein eigenes TI Paket bestellt werden.

Was ist ein Konnektor?

Der Konnektor ist vergleichbar mit einem Router und bindet als Konnektor die Apothekensoftware hochsicher in die zentrale Telematikinfrastruktur ein. Über ein geschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, gewährleistet der Konnektor sichere Verbindungen für den Datenaustausch. Sie stellt die Verbindung zwischen den eHealth-Kartenterminals und dem Apothekensoftwaresystem her, tauscht Daten mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aus und macht die Verwendung des Heilberufsausweises (HBA) zur Erzeugung und Prüfung von qualifizierten Signaturen möglich. Der Zugriff auf aktuelle und künftige Anwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten über einen sicheren Updateprozess sind möglich.

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist eine digitale Datenautobahn. Diese vernetzt alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Apotheken, (Zahn-)Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen miteinander und wird einen sicheren und problemlosen Datenaustausch auch über Sektorengrenzen hinweg ermöglichen.
Im Unterschied zum Internet erhalten nur Personen Zugang zur TI, die ihre Identität zuvor elektronisch nachgewiesen haben. Auch alle Systeme, die sich in der Telematikinfrastruktur befinden oder an sie angebunden sind, weisen ihre Identität vor jedem Kommunikationsvorgang nach und sind durch die gematik geprüft und zugelassen.

Was ist das E-Health-Gesetz?

Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ – kurz E-Health-Gesetz – schreibt einen konkreten Fahrplan für die Einführung der Telematikinfrastruktur und nutzbringender Anwendungen im Gesundheitswesen vor. Damit soll die Informationstechnologie in der Gesundheitsversorgung etabliert und somit die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden. Mehr Informationen finden Sie hier: <link www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/e/e-health-gesetz.html&gt;https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/e/e-health-gesetz.html</link>

Welche Mehrwertanwendungen der TI kann ich in der Apotheke nutzen?

Bereits verfügbaren bzw. geplanten Anwendungen sind:

  • Elektronischer Medikationsplan (eMP)
  • Notfalldatenmanagement (NFDM)
  • Qualifizierte elektronische Signatur (QES)
  • Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)
  • Elektronische Patientenakte (ePA)
  • eRezept
  • Telemedizinische Anwendungen

 

Was ist das Notfalldatenmanagement (NFDM)?

Notfallrelevante Informationen können Kunden künftig auf ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) speichern lassen. Hilfreiche Daten, die im Notfall Leben retten können: chronische Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten, CAVE-Hinweise sowie Kontaktdaten von Angehörigen.

Was ist der elektronische Medikationsplan (eMP)?

Der elektronische Medikationsplan ist die elektronische Variante des BMP (Bundesmedikationsplan), den es heute schon im Papierformat gibt. Der eMP kann von der Apotheke von der elektronischen Gesundheitskarte ausgelesen, bearbeitet und wieder auf die elektronische Gesundheitskarte geschrieben werden. Somit ist der Austausch des Medikationsplan zwischen dem Arzt und Apotheke einfach und sicher möglich.

Was ist die qualifizierte elektronische Signatur?

Empfänger medizinischer Daten – sei es in Apotheken, Praxen, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen – erhalten künftig absolute Sicherheit über die Authentizität des Absenders. Mittels Heilberufsausweis (HBA) werden Dokumente elektronisch signiert, d. h. mit einem Siegel versehen, das die Echtheit des Datensatzes garantiert.

Was ist das Versichertenstammdatenmanagement VSDM?

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste online Anwendung der eGK. Ärzte sind spätestens ab dem 31.12.2018 dazu verpflichtet, online die Versichertenstammdaten auf der Karte zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Auch Apotheken erhalten über die TI die Möglichkeit, auf diese Daten zuzugreifen und sie im täglichen Umgang mit den Kunden zu nutzen, z.B. für die Anlage und Aktualisierung von Kundendaten in der Apothekensoftware.

Aktuell befinden sich folgende Informationen im VSDM:

  • Name

  • Geburtsdatum

  • Anschrift

  • Geschlecht

  • Krankenversichertennummer

  • Versichertenstatus

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Internet und der Telematikinfrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur ist ein sicheres Netz für das deutsche Gesundheitswesen und vom Internet wirksam getrennt. Ausschließlich berechtigte Nutzer können die Anwendungen und Systeme verwenden.
Die neue Telematikinfrastruktur vernetzt Apotheken, Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg. Sie ermöglicht den papierlosen und sicheren Datenaustausch mit identifizierten und autorisierten Teilnehmern im Klinik- und niedergelassenen Bereich, eine gesteigerte Arzneimitteltherapiesicherheit, Zeitersparnis durch Minimierung von aufwändigen Kommunikationsprozessen sowie stärkeres Einbeziehen des Kunden bzw. Patienten und das Nutzen selbsterfasster Gesundheitswerte.
Im Gegensatz zum Internet ist die TI also ein geschlossener, Beteiligten des Gesundheitswesens vorbehaltener, Raum.

Wer unterstützt mich zum Thema Telematikinfrastruktur (TI)?

Mit PHARMATECHNIK sind Sie bestens vorbereitet. Wir stehen Ihnen von Anfang an als kompetenter Partner mit der Erfahrung aus über 1.200 Installationen in Arzt- und Zahnarztpraxen! rund um das Thema Telematikinfrastruktur zur Seite. 

Bei Fragen steht Ihnen die TI-Service-Hotline gerne zur Verfügung.

Telefon: 0 81 51/ 55 09 219

An wen wende ich mich, um einen Installationstermin zu vereinbaren?

Nach Eingang Ihrer <link pt-bestellen.ptcloud.de - - Bestellung>Bestellung</link> nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Wie ist der aktuelle Stand zum Thema TI?

Auf unserer Website finden Sie den aktuellen Stand zur Telematikinfrastruktur unter: www.pharmatechnik.de/ti

Hat PHARMATECHNIK bereits Erfahrungen zum Thema TI?

PHARMATECHNIK hat bereits über 1.200 TI Installationen in Arzt- und Zahnarztpraxen durchgeführt. Sie profitieren davon, indem wir diese Erfahrungen nutzen, um die Installation bei Ihnen problemlos und sorgenfrei durchzuführen.

Was bietet PHARMATECHNIK zur Integration von TI an?

Mit unserem TI-Paket inkl. eHealth Konnektor, eHealth Kartenterminals und Zugangsdienst gemäß Gematik Zertifizierung, erhalten Sie bei uns auch hier „alles aus einer Hand“. Bestellen Sie schon heute Ihr TI-Paket unter: <link www.pharmatechnik.de/ti>www.pharmatechnik.de/ti</link&gt;

Ich interessiere mich für das IXOS/XT-TI-Angebot. Von wem kommt denn dann tatsächlich der Konnektor und der Zugangsdienst?

PHARMATECHNIK wird für das IXOS/XT TI-Paket Komponenten und Leistungen dafür zertifizierter Drittanbieter verwenden. PHARMATECHNIK wird diese Komponenten liefern, installieren und schulen. Der Service wird von PHARMATECHNIK vollständig übernommen. Es ist sichergestellt, dass die Apotheken- und Kundendaten nicht an Dritte weitergeleitet werden. PHARMATECHNIK entscheidet, nach Kriterien wie der Lieferfähigkeit, von welchem der zertifizierten Anbieter Komponenten bei welchem Kunden eingesetzt werden. 

Wer ist mein Ansprechpartner bei Störungen?

PHARMATECHNIK unterstützt Sie mit gewohnt kompetentem Service.

Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen die TI-Service-Hotline gerne zur Verfügung.

Telefon: 0 81 51/  55 09 295

Was kann ich bereits heute vorbereiten?

Sorgen Sie für einen performanten Internetanschluss. Grundsätzlich reicht ein DSL-Anschluss mit einer Mindestbandbreite 6 Mbit/s (DSL 6000) aus. Sollten Sie gerade auf DSL umgestellt werden oder einen neuen Vertrag abschließen, empfehlen wir, im Hinblick auf künftige Anwendungen der Telematik die maximale (mind. 50 Mbit/s) angebotene Bandbreite zu nutzen.

Muss ich zusätzlich zu meiner täglichen Datensicherung eine spezielle Datensicherung machen?

Eine zusätzliche Datensicherung ist nicht erforderlich. Die standardmäßige tägliche Datensicherung reicht aus.

Was versteht man konkret unter einem „sicheren Standort“ für den Konnektor?

Der Konnektor muss vor Manipulation und Diebstahl geschützt werden. PHARMATECHNIK bietet Ihnen hierzu bereits heute Lösungen an. Die Standortwahl und die Verantwortung hierfür liegen dabei bei der Apotheke. Am gewählten Standort sind ein Stromanschluss und ein LAN-Anschluss erforderlich.

Mit welcher Erstattung der laufenden Kosten kann ich rechnen?

Für die Anbindung der Apotheken an die TI wird ein Zuschuss von den Krankenkassen im Rahmen der Regelung der mit der KZBV getroffenen Grundsatzfinanzierungs- und Pauschalvereinbarung übernommen, siehe hierzu auch die Darstellung unter: <link www.pharmatechnik.de/ti>www.pharmatechnik.de/ti</link&gt;

Die vereinbarte Förderung gilt derzeit ausschließlich für inländische öffentliche Apotheken inklusive Filialapotheken.

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