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PHARMATECHNIK
Telematik-
infrastruktur

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Einführung
Telematikinfrastruktur in Apotheken


Die Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) wurde im E-Health-Gesetz festgeschrieben. Mit der Einführung der TI steht eine sichere Datenaustausch-Struktur im Gesundheitswesen zur Verfügung, mit der die Beteiligten Daten wie eMedikationspläne oder E-Rezepte austauschen können.

Die neue Telematikinfrastruktur
Wie ist der Zeitplan?


Der Feldtest zur Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) in Apotheken startet im 4. Quartal 2019. Bei dem Feldtest im Gebiet des LAV Westfalen-Lippe mit 16 Apotheken und 75 Praxen ist PHARMATECHNIK mit dem IXOS-System von Anfang an dabei. PHARMATECHNIK stattet die IXOS-Apotheken mit der zugehörigen Technik aus und betreut den Feldtest. Der bundesweite Rollout der Telematikinfrastruktur startet voraussichtlich im ersten Quartal 2020.

Rechtzeitig zum Marktstart der TI in den Apotheken bietet PHARMATECHNIK eine eigene TI-Lösung an. Gehören Sie zu den ersten Apotheken in Deutschland, welche die neuen medizinischen Anwendungen wie den elektronischen Medikationsplan (eMP) sowie das Notfalldatenmanagement (NFDM) Ihren Kunden als Dienstleistung anbieten.

Die neue Telematikinfrastruktur
Anwendungen für die Apotheke


Notfalldaten, Versichertenstammdaten und der eMedikationsplan sind die ersten Funktionen, auf die Apotheker nach Einführung der Telematikinfrastruktur Zugriff bekommen. Hinterlegt sind diese Daten auf der eGK.

Notfalldatenmanagement: Notfallrelevante Informationen können Patienten künftig auf ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) speichern lassen. Hilfreiche Daten, die im Notfall Leben retten können: chronische Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten, CAVE-Hinweise sowie Kontaktdaten von Angehörigen.

eMedikationsplan (eMP): Der eMedikationsplan auf der Gesundheitskarte (eGK) umfasst die aktuelle Medikation der Patienten und kann in der Apotheke ausgelesen, ergänzt oder aktualisiert werden. Entsprechende Hinweise werden in der Apothekensoftware automatisch angezeigt und unterstützen Apotheker bei der Beratung der Patienten.

Versichertenstammdaten: Das automatische Einlesen der Versichertendaten erlaubt die schnelle Neuanlage neuer Stammkunden in Ihrem IXOS System. Mit der TI wird die eGK laufend aktualisiert und es sind stets aktuellen Daten der Kunden hinterlegt.

Was benötigt Ihre Apotheke für den Anschluss an TI?

Zertifizierte Software

Sie benötigen eine Apothekensoftware, die für die Telematikinfrastruktur-Anbindung zugelassen ist. PHARMATECHNIK IXOS ist eines der ersten zertifizierten Apothekensoftware-Programme. Auch die PHARMATECHNIK XT Software wird für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur zertifiziert.

Zertifizierter Konnektor

Der Konnektor ermöglicht der Apotheke den sicheren Zugang zur Telematikinfrastruktur, indem er ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) zur TI herstellt und mit den stationären Kartenterminals sowie dem Apothekensoftwaresystem per Netzwerk verbunden ist. Es dürfen nur Geräte verwendet werden, die von der gematik zugelassen sind.

 

 

Zertifiziertes Kartenterminal

Zum Einlesen der eGK benötigt die Apotheke mindestens ein zertifiziertes stationäres Kartenterminal. Mit der Ausstattungs-/Einrichtungspauschale werden zwei zertifiziertes stationäre Kartenterminals gefördert.

VPN-Zugangsdienst

Der VPN-Zugangsdienst setzt einen DSL-Anschluss voraus und ermöglicht die sichere Kommunikation mit der Telematikinfrastruktur. Der VPN-Zugangsdienst muss von der gematik zertifiziert sein.

Institutionskarte (SMC-B) & Heilberufsausweis (HBA)

Die SMC-B Karte, die zur Authentifizierung benötigt wird, wird von den Landesapothekerkammern ausgegeben und in das neue, zugelassene Kartenleseterminal eingelegt. Der HBA wird von den Landesapothekerkammern ausgegeben. Der HBA wird ebenfalls in das Kartenleseterminal eingesteckt und dient zur Authentifizierung des Heilberuflers. Beide Karten werden alle 5 Jahre erneuert.

Förderungen
Welche Förderungen erhalten die Apotheken?


 

Folgende Pauschalen haben der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband für die Förderung der Investitions- und Betriebskosten für die technische Ausstattung der Apotheken im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI) vereinbart.

Einmalige Zahlungen (Ausstattung/Einrichtung/Betriebskosten)

Abrechnung im Inbetriebnahmequartal; Auszahlung spätestens zum Ablauf des auf das Abrechnungsquartal folgende Quartal durch die Abrechnungsstelle des DAV

Betrag

Erstausstattungspaket bestehend aus

  • 1 Stück eHealth-Konnektor

  • 1 Stück gSMC-KT Smartcard

  • 2 Stück stationäre Kartenterminals

1362,00€

Zusatzausstattung stationäres Kartenterminal (KT)

  • Ab 20.000 GKVRX 2 zusätzlich

  • Ab 40.000 GKVRX 4 zusätzlich

450,00€ je zusätzlichem KT

Aufwandspauschale bestehend aus

  • TI Startpauschale (70%) für Installation und Schulung

  • Apothekenstartpauschale (30%) für installationsbedingte Ausfallzeiten Abwicklungsaufwände

1280,00 €

(896,00 €)

(384,00€)

SMC-B Smartcard kumulierte Einmalzahlung für 5 Jahre378,15€
HBA-Smartcard kumulierte Einmalzahlung für 5 Jahre449,00€

Quartalsweise Zahlungen (Betriebskostenpauschale)

Abrechnung quartalsweise ab Inbetriebnahmequartal; Auszahlung spätestens zum Ablauf des auf das Abrechnungsquartal folgende Quartal durch die Abrechnungsstelle des DAV

Betrag

Betriebskostenpauschale für den

  • Zugang zur Telematikinfrastruktur mittels VPN-Zugangsdienst

  • Betrieb des eHealth-Konnektors, inkl. Wartung, Support, Updates und Konfiguration sowie Erhalt der Funktionsfähigkeit der gSMc-K

  • Betrieb der stationären eHealth-Kartenterminals, inkl. Wartung, Support, Updates und Konfiguration sowie Erhalt der Funktionsfähigkeit der gSMc-K Smartcards

210,00€

Quelle: GKV Spitzenverband - www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/arzneimittel/rahmenvertraege/rahmenvertraege.jsp

 

 

Nützliche Informationen
TI in der Presse


Nützliche Informationen aus der Presse rund um das zum Thema Telematikinfrastruktur finden Sie hier.


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