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Bunte Seite: Verband der Cannabis versorgenden Apotheken (VCA) tritt für einfachere Medizinalhanfversorgung ein

  Newsletter-Artikel
Die Nachfrage nach Cannabisprodukten aus der Apotheke steigt kontinuierlich. Eine Apothekerinitiative fordert eine Vereinfachung der aufwändigen Patientenversorgung und möchte ein Gütesiegel für Apotheken etablieren.
Die Nachfrage nach Cannabisprodukten aus der Apotheke steigt kontinuierlich. Eine Apothekerinitiative fordert eine Vereinfachung der aufwändigen Patientenversorgung und möchte ein Gütesiegel für Apotheken etablieren. Seit im März 2017 Cannabisprodukte zulasten der Krankenkassen verordnet werden können, boomt der Absatz in diesem Segment. Während im dritten Quartal 2017 bundesweit knapp 6 Millionen Euro Umsatz mit Medizinalhanf aus der Apotheke erzielt wurden, lag dieser Wert im Vergleichsquartal 2018 bereits bei mehr als 17 Millionen Euro. Apotheker beklagen jedoch einen erhöhten Aufwand bei der Beratung und Versorgung ihrer Kunden mit Cannabis. Um die Interessen der Apothekerschaft zu bündeln, hat sich daher zum 31. Januar 2019 der VCA gegründet. Eine der Kernforderungen des Vereins besteht in einer Reduktion der Komplexität bei der Versorgung. „Die Prozesse rund um die Cannabisversorgung müssen vereinfacht werden. So ist beispielsweise die Eingangsprüfung von Cannabisblüten oder -extrakten in der Apotheke sehr arbeitsintensiv und kostet wertvolle Beratungszeit. Deshalb beschäftigen wir uns mit der Frage, wie die Cannabis-Analytik auf sinnvolle und dennoch sichere Weise vereinfacht werden könnte“, sagt Apotheker Tobias Loder, Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender. Auch die im Verhältnis zum Aufwand geringe Honorarvergütung soll nach dem Willen des VCA neu verhandelt werden. Der Beratungs- und Bürokratieaufwand wie Dokumentation, Prüfung und Genehmigung der Hilfsmittel sei enorm und müsse entsprechend durch die Krankenkassen vergütet werden. Im Gegenzug sollen für das Apothekenpersonal regelmäßige Schulungen und Fortbildungen zum Thema verpflichtend werden. Nur so könne die nötige Beratungskompetenz bei der Medizinalhanfversorgung dauerhaft sichergestellt werden. Momentan arbeitet der Verein daher an einem eigenen Qualitätssiegel „Cannabis-kompetente Apotheke“. Anhand des Zertifikats könnten Patienten so leichter erkennen, ob es sich bei der Apotheke ihres Vertrauens um eine Cannabis-kundige Einrichtung handelt. Kriterien zur Vergabe des Gütesiegels sollen neben nachgewiesenen Schulungen des Apothekenpersonals weiterhin kurze Reaktionszeiten bei Anfragen per Telefon oder Email, sowie eine garantiert ausreichende Bevorratung von Medizinalhanf zur sofortigen Belieferung sein.

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