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Apotheke: 15.05.2010

Herstellererlaubnis für Blister Centrum Luh Rhein-Main GmbH mit Blistersoftware von PHARMATECHNIK

Nur etwa 5% von rund 900.000 Patienten in deutschen Pflegeheimen werden heute mit patientenindividuell verblisterten Medikamenten versorgt. Dass künftig mehr Patienten von dieser zukunftsweisenden Form der Arzneimittelversorgung profitieren können, dafür sorgt jetzt das Blister Centrum Luh Rhein-Main GmbH im hessischen Wiesbaden. Das Blisterzentrum erhielt Mitte April die Herstellererlaubnis und kann künftig bis zu 2.500 Patienten mit verblisterten Medikamenten versorgen. Die Genehmigung ist gleichzeitig ein Erfolg für PHARMATECHNIK. Denn das Blisterzentrum arbeitet mit der Softwarelösung Blimus® von PHARMATECHNIK.

"Wir sind stolz darauf die Herstellerlaubnis erhalten zu haben, da damit sehr hohe Anforderungen an die Produktionsabläufe, an die Maschinen und auch an die Software verbunden sind. PHARMATECHNIK war uns dabei eine große Hilfe, hat uns durch Schulungen unterstützt und stand uns mit Rat und Tat zur Seite", erklärt Johannes Luh, Geschäftsführer der Blister Centrum Luh Rhein-Main GmbH.

PHARMATECHNIK verfügt über große Erfahrung im Bereich Verblisterung und ist Marktführer für Softwarelösungen für Blisterzentren. Mittlerweile hat das Unternehmen sieben Zentren auf dem Weg zur Herstellererlaubnis begleitet. PHARMATECHNIK ist zudem Partner der Deutschen Blisterunion (DBU), einem Zusammenschluss von insgesamt 20 regional agierenden Blisterzentren und -apotheken, die alle mit Blimus® arbeiten.

"Die patientenindividuelle Arzneimittelversorgung stellt ein wichtiges Zukunftsfeld für Apotheker dar. Denn in Zeiten in denen die Pflegeheime und das Personal meist überlastet sind, wird zunehmend auf verblisterte Medikamente zurück gegriffen. Dadurch können nicht nur Ressourcen geschont werden, sondern auch höchste Qualität in der Arzneimittelversorgung sichergestellt werden. Wir sind stolz darauf, dass wir ein weiteres Blisterzentrum bei diesem wichtigen Schritt in die Zukunft begleiten konnten", erklärt Uwe Stiftel, Geschäftsstellenleiter bei PHARMATECHNIK.

Die Software Blimus® steuert verschiedene Blisterautomaten, kann Lohnaufträge für Blisterzentren erstellen und lässt sich gleichzeitig auch zum sicheren manuellen Verblistern einsetzen. Apotheker, die keinen eigenen Blisterautomaten besitzen, können ihren Patienten mit Hilfe von Blimus® trotzdem verblisterte Medikamente anbieten. Möglich macht dies die Verblisterung via "Lohnauftrag". Damit kann die Apotheke Aufträge an Blisterzentren schicken, welche die Blister produzieren und an die Apotheke ausliefern. Blimus® bietet vielfältige Vorteile für den Anwender: Die Software protokolliert den gesamten Herstellungsprozess, verwaltet die Kundendaten und Aufträge und ist an die Warenwirtschaft der Apotheke angebunden. Blimus® erledigt zudem auch die Adress- und Rezeptverwaltung, Artikelkennzeichnung, Dosierungseingabe, Dokumentation, Nachproduktion und Medikationsblätter.

 

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